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Sitzen Sie täglich am Schreibtisch? So machen Sie es sich und Ihrem Rücken bequem

Haben Sie einen Schreibtisch-Job? Dann sitzen Sie wahrscheinlich mindestens dreissig Stunden pro Woche vor dem Monitor, richtig? Verspannungen, Verhärtungen im Schulterbereich und Schmerzen im unteren Rücken kennen Sie dann sicher auch. Machen Sie sich keine Sorgen. Das bedeutet nicht, dass die Arbeit Ihren Rücken schädigt oder ihn verschleisst.

KLEINIGKEITEN MACHEN DEN UNTERSCHIED

Irgendwann trifft es jeden mal. Wer vor dem Computer sitzt, hat hin und wieder Schulter- oder Nackenprobleme. Dahinter steckt meist nichts wirklich Ernstes und die Beschwerden legen sich nach kurzer Zeit von alleine wieder. Die Ursache ist schnell erklärt: Wenn Muskeln nicht gestärkt und benutzt werden, verkürzen sich einzelne Muskelgruppen, werden schwächer oder können sich verkrampfen. Wenn man lange vor dem Computer sitzt, ist das normal – kann allerdings rechtzeitig verhindert werden, wenn man früh genug anfängt, etwas für die eigene Gesundheit und Fitness zu tun.

Wieso soll immer der Bürostuhl schuld sein?

Der Monitor steht zu niedrig, der Bürostuhl passt sich nicht perfekt dem Körper an und die Tastatur entspricht auch nicht den ergonomischen Standards? Macht nichts. Die meisten Menschen glauben zwar, dass die Büroausstattung der Hauptgrund für Rückenprobleme ist, aber diese hat nur einen geringen Einfluss. Vergessen Sie einfach, dass der Bürostuhl nicht perfekt ist. Suchen Sie den Grund für die Beschwerden nicht in Ihrer Umgebung, sondern bei sich selbst.

Klar ist es wichtig, dass man sich seine Büroausstattung so angenehm wie möglich gestaltet. Aber viel wichtiger ist, dass sie selbst etwas unternehmen, um Schulter-Nacken-Probleme oder Rückenschmerzen zu verhindern und Ihre Muskulatur zu stärken. Also, trainieren Sie, um einseitige oder fehlende Bewegung auszugleichen. Auch wichtig: Achten Sie auf psychische Stressfaktoren und versuchen Sie möglichst, sie zu vermeiden. Denn Stress und Überforderungen verstärken Spannungszustände – auch in den Muskeln! Wann immer Überlastungen und Schmerzen auftauchen, schauen Sie genau hin und registrieren Sie, wann Sie unter Druck geraten.

Wenn Sie an etwas arbeiten, das Sie interessiert und das Sie spannend finden, merken Sie vielleicht, dass Sie weniger Schmerzen haben. Möglicherweise erkennen Sie aber auch, dass Sie bei Stress und Unzufriedenheit, egal ob im privaten Bereich oder im Job, eher Schmerzen verspüren.

Der Schlüssel zur Schmerzvermeidung liegt also darin, herauszufinden, was Sie machen können, um Rückenschmerzen von vornherein abzuwenden. Wir haben hier einige hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen.


RÜCKENSCHMERZEN UND
NACKENVERSPANNUNGEN? NEIN, DANKE!

 

Oft haben Rückenschmerzen auch mit Überforderung und Stress zu tun. Finden Sie heraus, wann Sie im Job oder privat angespannt sind, was die Auslöser sind - und versuchen Sie, diese Situationen zu entschärfen.                            

Gönnen Sie sich Bewegung: Wer oft bewegungslos rumsitzt, braucht einen Gegenpol. Versuchen Sie, mindestens dreimal pro Woche zu trainieren. Probieren Sie es mit Laufen, gehen Sie in ein Fitnessstudio oder machen Sie Gymnastik. Das stärkt und dehnt nicht nur die Muskulatur, es pustet Ihnen auch den Kopf frei und senkt den Stresspegel. Und vor allem: Wenn Sie Ihren Körper fordern, Ihre Muskeln aktivieren, können Sie gleichzeitig Rückenprobleme verhindern. Und das sogar langfristig.

Falls Sie im Büro arbeiten, nutzen Sie jede Möglichkeit sich zu bewegen.

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Verändern Sie während der Arbeit, so oft es geht, Ihre Sitzposition, recken und strecken Sie sich und stehen Sie öfter mal auf. Steigen Sie die Treppen hoch und vergessen Sie den Aufzug. Und nutzen Sie die Mittagspause für einen kurzen Spaziergang.

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie befinden sich gerade in viel zu festgefahrenen Bahnen, steigen Sie aus und wechseln Sie die Spur!

Gegen Stress helfen Entspannungstechniken wie zum Beispiel Atemübungen beim Yoga. Und wenn man diese Techniken beherrscht, kann man die Übungen sogar am Schreibtisch machen.

Sie haben keine Zeit fürs Fitnessstudio? Es gibt einfache Übungen, die speziell für Schreibtisch-Täter entwickelt wurden. Einige dieser Übungen finden Sie in unserer Mediathek.

Bewegung, bitte! Auch wenn Sie für längere Zeit am Schreibtisch sitzen müssen: Nutzen Sie jede Gelegenheit, um aufzustehen, einige Schritte zu gehen und sich zu bewegen. Am besten gewöhnen Sie sich daran, mindestens einmal pro Stunde eine kleine Bewegungs-Pause einzulegen. Nehmen Sie die Treppe anstelle des Aufzugs. Sie finden ausserdem massgeschneiderte Vorschläge und Übungen, die Ihnen im Büroalltag helfen, in unserer Mediathek.


AKUTER RÜCKEN-ALARM: UND JETZT?

So helfen Sie sich selbst

Unsere Liste mit simplen Do’s und Don’ts zeigt Ihnen, wie Sie ganz gelassen mit Rückenschmerzen umgehen. Und Ihren Alltag weiter Alltag sein lassen können.

DO's

Bleiben Sie in Bewegung und ziehen Sie Ihr Training so lange und so normal es geht durch. Dauern die Schmerzen an und wenn die Beschwerden Sie beunruhigen oder sich verschlimmern, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie wie gewohnt weiterarbeiten können. Und falls nötig, fragen Sie Ihren Arbeitgeber, wie Sie es sich im Job einrichten könnten, so dass Sie es in Zukunft leichter haben.

Sollten Ihr Lieblingssport oder andere Aktivitäten die Ursache für die Rückenschmerzen sein, fangen Sie auch hier an, über die notwendigen Veränderungen nachzudenken.

Werden Sie zum Alleswisser in puncto Rückenschmerz. Informieren Sie sich bei Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Spezialisten über die Ursachen und Therapien für Ihre Beschwerden. Und ganz wichtig: Hören Sie auf Ihren Körper.

DON'Ts

Raus aus dem Bett! Bleiben Sie nicht tatenlos liegen und warten Sie nicht drauf, dass die Schmerzen von allein verschwinden. Lange Zeit galt Schonung zwar als das beste Mittel gegen Rückenschmerzen. Inzwischen aber zeigen Studien, dass Ruhe bei der Heilung nicht hilft. Je eher Sie sich wieder bewegen, desto besser.

Machen Sie sich keine Sorgen. In den seltensten Fällen haben Rückenschmerzen eine ernste Ursache. Durch das Grübeln und die Sorgen verbessert sich Ihr Zustand auch nicht. Gehen Sie lieber zum Arzt.

Auch wenn es zieht und schmerzt, fallen Sie nicht in eine totale Schonhaltung, in der Sie komplett auf Bewegung verzichten.

VERWÖHNEN SIE SICH MIT WÄRME

Entspannung für die Schultern und den Nacken

Manchmal geht scheinbar gar nichts mehr. Der untere Rücken tut weh oder der Schulter-Nacken-Bereich ist verspannt. Oft reicht schon ein stressiger Tag, an dem man besonders viel tippen muss. In solchen Fällen kann ein Hansaplast ABC Wärme-Pflaster* helfen, die Muskulatur wieder zu entspannen. Wärme unterstützt die Durchblutung, entspannt die Muskulatur und kann dadurch die Beweglichkeit verbessern. Ein Hansaplast ABC Wärme-Pflaster* verbreitet langanhaltende intensive Wärme und blockiert so die Schmerzweiterleitung.


Bitte beachten Sie, dass keiner der hier erteilten Ratschläge die Untersuchung durch einen Arzt ersetzen kann.

Wichtig: Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie sich eine Verletzung zugezogen haben oder Sie einen Bandscheibenvorfall vermuten. Werden die Beschwerden von Rötungen, Schwellungen, einer Überwärmung der Gelenke, von anhaltenden oder schweren Schmerzen und/oder neurologischen Beschwerden begleitet (z. B. Taubheitsgefühle, Kribbeln) oder strahlen die Schmerzen in die Beine aus, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen zu Hansaplast-Produkten erhalten Sie bei der Hansaplast-Hotline 0800/806111 (9 - 12 Uhr, gratis), oder nutzen Sie unser Kontaktformular.